Albrecht Dürer
Meister der Vielseitigkeit und bedeutendster Renaissancekünstler Deutschlands

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Albrecht Dürers gleichnamige Vater (Albrecht Dürer der Ältere) siedelte 1455 aus seinem Geburtsland Ungarn ins fränkische Nürnberg, um dort als Goldschmied zu arbeiten. Elf Jahre später heiratete er die Tochter seines Goldschmiedemeisters Holper und machte sich selbstständig. Aus der Ehe mit Barbara Holper gingen 18 Kinder hervor, von denen jedoch nur drei überlebten. Eines davon war Albrecht Dürer, welcher am 21. Mai 1471 das Licht der Welt erblickte.
Die Familie Dürer lebte zu diesem Zeitpunkt in einem eigenen Haus direkt unter der Burg (Obere Schmiedgasse) und hatte ein gutes Auskommen. Albrecht junior besuchte die Lateinschule St. Lorenz und lernte dort seinen späteren Freund Willibald Pirckheimer kennen, der ihn ein Leben lange begleiten sollte.

Bereits sehr früh begann Albrecht Dürer eine Goldschmiedelehre in der Werkstatt des Vaters. Aus dieser Zeit sind bereits seine ersten Werke bekannt. Zu nennen sind hier ein Selbstbildnis von 1484 und eine Madonna mit zwei Engeln von 1485.
Ab 1486 arbeitete er für den Nürnberger Maler Michael Wolgemut um eine Malerlehre zu absolvieren. In dieser Zeit machte er auch die ersten Erfahrungen mit sogenannten Holzschnitten. Dabei handelt es sich um Grafiken, die durch einen reliefartigen Druckstock aus Holz erzeugt werden.

Selbstporträt Albrecht Dürer 1484
Dürers erstes Selbstporträt von 1484 im Alter von gerade einmal 13 Jahren

(Dieses Bild ist gemeinfrei und nicht urheberrechtlich geschützt)

Im Frühjahr 1490, im Alter von knapp 19 Jahren, machte sich Albrecht Dürer auf seine erste größere Wanderschaft. Obwohl der genau Weg dieser Reise nicht bekannt ist, wird davon ausgegangen, dass er erst am Nieder- oder Mittelrhein war, ehe er 1492 ins Elsass zog. Dort hielt er sich erst in Straßburg und Colmar auf und zog schließlich noch ins nahe gelegene Basel. Ein bekanntes Werk aus dieser Zeit sind die Holzschnitte zu Sebastian Brants Narrenschiff (1494).

Kurze Zeit später kehrte Dürer nach Nürnberg zurück um Agnes Frey, die Tochter eines Bekannten, zu heiraten. Obwohl Dürers eigene Mutter 18 mal ein Kind gebar, blieb die Ehe von Albrecht und Agnes bis zuletzt kinderlos.
Bereits drei Monate nach der Hochzeit brach er erneut zu einer Reise auf, die ihn diesmal nach Italien, dem Geburtsland der Renaissance, führte. Der lediglich bis Mai 1495 dauernde Aufenthalt stärkte sein Interesse an der italienischen Frührenaissance (Quattrocento).

Ab 1497 arbeitete Albrecht Dürer selbstständig und brachte zahlreiche Werke hervor. Ausschlaggebend für diese Schaffensperiode sind neben zahlreiche Porträts und Selbstporträts vor allem Kupferstiche sowie Vorlagenzeichnungen für die Kunst des Holzschnitt. Auch an seinem ersten literarischen Werk, dem Lehrbuch der Malerei, begann Dürer ab 1500 zu arbeiten. Leider sind von diesem Buch nur wenige Teile überliefert.
Am 20. September 1502 starb der Vater (Albrecht Dürer der Ältere) und wurde in Nürnberg beigesetzt. Kurze Zeit später betrieb Albrecht eine eigene Werkstatt in der Nürnberger Altstadt. Seine damaligen Mitarbeiter Hans von Kulmbach, Hans Baldung Grien und Hans Schäufelein erlangten ebenfall Bekanntheit.



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"Denn wahrhaftig steckt die Kunst in der Natur, wer sie heraus kann reißen, der hat sie."