Albrecht Dürer
Meister der Vielseitigkeit und bedeutendster Renaissancekünstler Deutschlands

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Am 12. Juli 1520 brach Albrecht Dürer zusammen mit seiner Frau Agnes zu einer Reise in die Niederlande auf. Auch diesmal gab es mindestens zwei Beweggründe für die Abreise: Zum einen wütete erneut die Pest in Nürnberg und zum anderen wollte er, während seiner Reise, den neu gewählten Kaiser Karl V. treffen um sich seine zuvor gewährten Privilegien bestätigen zu lassen.

Während der Reise führte er zahlreiche Kunstsachen mit sich, deren Verkauf die Reise zu einer lohnenden Angelegenheit machen sollte. Gleich bei seiner ersten Zwischenstation, in Bamberg, gab er dem Bischof Georg III. Kupferstiche, eine gemalte Madonna und weitere Kunstgegenstände und bekam dafür, neben einem Gulden, auch einen Zollbrief und Empfehlungsbriefe für einflußreiche Männer.
Über Frankfurt, Mainz und Köln traf Dürer am 2. August in Antwerpen, dem vorläufigen Reiseziel, ein. Antwerpen galt damals als das London jener Tage und war als Sammelpunkt für Kunsttätigkeiten bekannt. Albrecht Dürer hatte daher gute Aussichten seine Kunst gewinnbringend zu verkaufen.

Der Hafen von Antwerpen
Die Federzeichnung "Der Hafen von Antwerpen" aus dem Jahre 1520

(Dieses Bild ist gemeinfrei und nicht urheberrechtlich geschützt)

Albrecht Dürers erste Eindrücke, der damals in Oberdeutschland unter dem Namen Antdorf bekannten Stadt, bildete er sogleich in einer flüchtigen Federzeichnung ab, die heute in der Wiener Albertina zu sehen ist. Seine Unterkunft bezog er bei Jobst Plankfelt, einem noch jugendlichen Mann, der ebenfalls von Dürer gezeichnet wurde.

Anders als in Venedig, wo Dürer von anderen Künstler oft als Konkurrent angesehen wurde, bekam er in Antwerpen volle Akzeptanz und wurde von seinen Künstlerkollegen sogar gehuldigt.
Mit Hilfe seiner Kunstwerke, seinem Auftreten und zahlreichen Empfehlungsschreiben erlangte Albrecht Dürer bald auch in anderen niederländischen Städten, die er nach und nach besuchte, ein hohes Ansehen und zahlreiche Gönner. In Antwerpen selbst wurde ihm vom Magistrat ein hohes Jahresgehalt und zahlreiche Privilegien versprochen, sollte er sich dauerhaft in der Stadt niederlassen.

Im Herbst 1520 machte sich Dürer auf den Weg nach Aachen um der Krönung des neuen Kaisers Karl V. beizuwohnen. Er erreichte die Stadt am 20. Oktober, genau drei Tage vor der Krönung. Der neue Kaiser bestätigte ihm dort seine bereits vom Vorgänger gewährten Privilegien, womit sich Dürers eigentlicher Reisezweck schließlich erfüllt hatte.

Anschließend kehrte Dürer wieder in die nahe Niederlande zurück wo er noch bis zum 2. Juli 1521 blieb, eher er sich auf den langen Rückweg in seine Heimatstadt Nürnberg machte. Seine zahlreichen Erlebnisse, während der niederländischen Reise, schrieb er in einem Tagebuch nieder, welches heute in dem Buch Albrecht Dürers schriftlicher Nachlass enthalten ist.



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"Denn wahrhaftig steckt die Kunst in der Natur, wer sie heraus kann reißen, der hat sie."